ITSC :: Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Drucken an der Hochschule

In den Semesterferien zum WS 2011/12 wird im Bereich der HS Würzburg-Schweinfurt ein neues Druck- und Kopierkostenabrechnungssystem installiert.
Dieses arbeitet auf der Basis des neuen elektronischen Studierendenausweis.

Das System startet zum 01.10.2011

Das bisherige Abrechnungssystem mit allen bestehenden Guthaben wurde in das neue System überführt.

Die Guthaben werden an den Validierungsautomaten auf den elektronischen Studierendenausweis automatisch übertragen.

An der Hochschule stehen den Studierenden an unterschiedlichen Orten (meist in PC-Pools oder in deren unmittelbarer Nähe) Multifunktionsgeräte zur Verfügung. Je nach technischer Ausstattung sind diese in der Lage schwarz-weiss oder farbig, in DIN A4 oder DIN A3 sowie ein- oder zweiseitig zu drucken.

Die Abrechnung erfolgt über das Druckabrechnungnssystem ICPrint das gleichzeitig mit dem neuen elektronischen Studierendenausweis eingeführt wird. 

Auf dem neuen elektronischen Studierendenausweis befindet sich neben der von der "alten" Mensakarte bekanten Geldbörse des Studentenwerks Würzburg noch eine sog. Subventionsbörse.
Diese Subventionsbörse enthält das Guthaben für Drucke und - jetzt neu- auch Kopien im Bereich der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Die Guthaben für diese Subventionsbörse werden über die bekannten Validierungsautomaten verteilt.
Bitte beachten Sie, dass die Guthaben erst zum 01.10.2011 bereitgestellt werden. Daher ist es notwendig den elektronischen Studierendenausweis noch einmal zu validieren um das Guthaben zu erhalten.

Ist das Guthaben auf der Subventionsbörse verbraucht, so kann automatisch mit der Wertbörse des Studentenwerks weiter gedruckt werden. Natürlich müssen Sie erst vorher an den Aufwertern des Studentenwerks Ihre Geldbörse aufladen.

Eine weitere Neuheit beim System ICPrint ist, dass der Druckjob nicht mehr an einen definierten Drucker gesandt wird. Vielmehr wird das Ausgabegerät durch das einstecken des elektronischen Studierendenausweis in die am Multifunktionsgerät befindlichen Abrechnungsterminal bestimmt.

Ihr Druckjob "wandert" als mit Ihnen.  Damit entfällt das Problem, dass ein Drucker "überbelegt" ist.  Gehen Sie einfach zum nächsten freien Gerät.

Hinweise zum Datenschutz und zur Vertraulichkeit Ihre Druckjobs

Drucken über Datennetze auf Druckern, die mehreren Benutzern gleichzeitig zur Verfügung stehen, ist Stand der Technik und mit Bordmitten nahezu aller Betriebssysteme und Druckgeräte einfach realisierbar. Gänzlich ungelöst bleiben dabei zwei Anforderungen: Erstens die Berechnung der, gerade bei Farbdrucken nicht unerheblichen Druckkosten und zweitens die Vertraulichkeit der ausgedruckten Dokumente. Ein Druckauftrag, den ich direkt an ein Druckgerät schicke, wird von diesem nämlich sofort bearbeitet, so dass jeder, der am Druckgerät steht die Dokumente an sich nehmen kann, noch bevor ich mich dorthin begeben habe. Diesen Problemen wird ICPrint in Gänze gerecht, indem es nämlich die Druckaufträge auf dem Druckserver zwischenspeichert, von dem der Benutzer sie dann (mit seiner Chipkarte die Ihn als den Besitzer des Dokuments ausweist) am Druckgerät abholt.

Die Druckaufträge können also nur, und ausschließlich mit der Kombination aus Benutzernummer, zugehörigem Kennwort und zugehörige Chipkarte „abgewickelt“ werden.

Dennoch treten in der Praxis im Zusammenhang mit der Vertraulichkeit der Druckjobs / der abgeholten Dokumente Fragen auf die nachfolgend beantwortet werden.

Frage:
Können die Druckaufträge, die auf dem ICPrint-Server gespeichert sind, von Personen, die Zugang zum Server haben, abgerufen werden und, wenn ja, wer hat Zugang zum icprint-Server?

Antwort:
Der ICPrint-Server steht logisch wie physikalisch im Datenschutzbereich des IT Service Center der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Zugang zu diesem Server haben nur die Systemadministratoren und die Operateure des ITSC. Der ICPrint-Server und dessen Betrieb unterliegen, genauso wie der Mailserver, und der Fileserver, den Datenschutzvorschriften und Nutzungsrichtlinien der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Frage:
Was passiert mit den Druckdateien wenn ich meine Druckaufträge abgeholt habe?

Antwort:
Die Druckjobs werden auf dem Druckserver nach abarbeitung gelöscht.

Frage:
Ich hatte spät abends einen umfangreichen Druckjob mit vertraulichen Inhalten an einem Druckgerät abgeholt. Das Druckgerät hat den Job angehalten weil kein Papier mehr im Vorratsbehälter war. Leider konnte ich niemanden erreichen, der das Papier nachfüllen konnte. Muss ich jetzt befürchten, dass, wenn jemand am nächsten Tag das Papierfach auffüllt, der Rest des verbleibenden Druckauftrages vom System abgearbeitet wird und womöglich im Dokumentenauswurf des Druckgerätes liegen bleibt?

Damit ist gewährleistet, dass der Auftrag komplett aus dem System entfernt ist und keine „Restseiten“ mehr ausgedruckt werden.Wenn das Druckgerät keine Druckjobs mehr auflistet (die Schaltfläche mit Ihrem Benutzernamen wird nicht mehr angezeigt, die Job Liste ist leer), dann hat das System den Druckjob bereits selbstständig gelöscht. Auch in diesem Fall ist sichergestellt, dass keine Restseiten ausgedruckt werden. Da der automatische Löschvorgang nur an bestimmten Geräten und unter bestimmten Betriebsbedingungen erfolgt empfehlen wir den Job, wie oben beschrieben, manuell zu löschen.

Sobald der Druckjob gelöscht ist, ermittelt icprint die Zahl der bereits ausgedruckten Seiten, ermittelt die angefallenen Druckkosten, berechnet die Kosten der Chpkarte und schließt den Druckjob vollständig ab.

Frage:
Wie kann ich einen laufenden Druckauftrag abbrechen, wenn ich während des Druckens feststelle dass ich z.B. die falsche Datei gedruckt habe oder versehentlich in Farbe gedruckt habe.

Antwort:
Verfahren Sie zum Abbrechen von laufenden Druckaufträgen am besten genauso wie in der vorherigen Frage beschrieben. (Löschen des Druckjobs am Touchscreen des Druckgerätes).Wenn Sie stattdessen während eines laufenden Druckjobs am Chipkartenterminal durch Drücken der Taste „End“ Ihre Chipkarte entfernen und damit den Druckjob unterbrechen, ist das System möglicherweise nicht mehr in der Lage den Job korrekt abzuschließen und abzurechnen. Dies kann zu längeren Wartezeiten führen, bis das System die Chipkarte freigibt bis hin zur Erzeugung von sog. „Löschkarten“ die womöglich nur vom Systemverwalter wieder hergestellt werden können.

Frage:
Die modernen Multifunktionsgeräte verfügen zur bearbeitung der Druckjobs über interne Festplatten. Können unberechtigte Dritte diese Daten einsehen und misbräuchlich verwenden?

Antwort:
In allen aufgestellten Multifunktionssystemen sind sog. Security Kits installiert. Daher werden alle Daten für die Bearbeitung innerhalb der Multifunktionsgeräte verschlüsselt abegelegt und sind für unberechtigte Dritte nicht zu gebrauchen.

 

 

Preise

  schwarz-weiss farbig
DIN A4 EUR 0,04 EUR 0,20
DIN A3 EUR 0,08 EUR 0,40

Hinweis

Bitte nutzen Sie die Drucker nicht für Massendruckerzeugnisse. Auch wenn 5000 Blatt beeindruckend klingen, wenn man beginnt, 400-seitige Skripten auszudrucken, reicht die Kapazität des Druckers für 12,5 Ausdrucke - und alle anderen Studierenden stehen dann, bis der Druckerdienst kommt, vor einem leeren Drucker.

Für derartige Großaufträge gibt es Kopierdienste, welche die Kopien günstiger anfertigen, binden und auch noch direkt in den Hörsaal liefern.